Knokblog
Sonntag, 6. März 2005
Unten ist unten

Die alte Geschichte aus einem anderen Lautsprecher:
Wichsen gegen den Weltfrieden.

Dann Moritz Idee eines rein akustischen Funkgeräts, das aus einem Mikro und einem Lautsprecher besteht, wobei Lautstärke = Reichweite.

Erinnert mich an den guten alten Pardon-Scherz, dass man mit der Energie, die beim Orgasmus frei wird, gut und gerne eine ganze Nacht ein ganzes Einfamilienhaus wach halten kann.

Und Bangajaran ist wahrscheinlich der erste Thai-Streifen, den ich sah. Die Übersetung ist fürchterlich ("Wenn es ein anderes Leben gibt, dann"), die Synchro ist fürchterlich (Hörspielstimmen plus Schultheater) und das Original gibt's nur ohne jeden Untertitel. Braucht man aber auch nicht wirklich, hat sowieso nur 136 Zeilen und die haben es nicht in sich.

Ach ja, noch ein übersetztes Hitler-Zitat: "The man who has no sense of history, is like a man who has no ears or eyes".
Je, nun, also, äh.

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Samstag, 5. März 2005
7:35am

Kreisch - ist das gut!
7.35 in the morning.

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Donnerstag, 3. März 2005
Traum

Jungejunge, das waren mal träume. Erst der beste Traum in der langen Liste meiner besten Träume, ich kürze ab:

Mit dem 5zu1-strahligen Superlaser kann man einen speziellen Kristall abbauen, das Teil hab ich in der Hand. Wir finden raus: Außerirdische wollen die Erde zerstören. Es bildet sich ein Anti-Team: 2 Frauen, 2 Männer und ich. Die Erforschung des Kristalls und der Bedrohung geht voran, es gibt keinen Ausweg vor der Zerstörung der Erde. Jetzt ein Novum in meiner Traumtechnik: im Splitscreen bringt die eine Frau die andre um und der eine Kerl den anderen. Ich weiß: das ist das Ende der Erde. Dann der große Wendepunkt – Hoffnung! Die weiße iPod-Maschinerie, in der wir arbeiten wird lebendig, zwei Haken an Duschschläuchen hauen die Mörder weg (und tot) und vernähen die Skalpell-Narben der ermordeten und erwecken die wieder zum Leben. Die Erde hat eine Zukunft. Doch: nur noch die Hälfte der Manpower da. Klappt das? Da klappen plötzlich aus dem verbleibenden Kerl, äh, Monitor– und Schalter/Kabelstecker-Dinger heraus, vergrößern seine Fläche, sein Körper wird Maschine und er beginnt wie blöd Tastaturen, den Laser und sonstige Untersuchungsinstrumente zu bearbeiten. Die Welt atmet auf und suchend ich meine Familie. Sie vorzubereiten und mir Gedanken zu machen, wo ich das Ende der Welt erleben will. Bei meiner Familie, meinen Freunden oder forschend, um vielleicht doch noch was retten zu können. Schnitt – ich liege, schwebe über dem erdigen, aufgewühlten Meer, das scheinbar die gesamte Welt umspannt, der Himmel ist purpur, rot, blutig, dunkle Wolken hängen Tief. Ich schaue zum Horizont, wo gewaltige, Hochhaushohe Vertikulierklingen durch den Ozean, die Welt pflügen, eine Front der Zerstörung, einmal ganz um den Globus rum. Schrecken, der Druck wird schmerzvoll, mir will das Gesicht zerplatzen. Ich erinnere mich nicht an das eine Wort, mit dem man so gut einschlafen kann und frage jemanden (ich erinnere mich blass an einen Totenkopf) und sage es mir, schlafe aber nicht ein, die Klingen rasen auf mich zu – und rasen an mir vorbei, der Druck ist schrecklich. Ich schlafe ein.

Und wache auf.

WOW!

Und danach ist meine Oma gestorben und ich war mit dabei. War auch ein schöner Traum. Ehrlich. Ich hab sowieso viele Träume, in denen das Sterben der anderen etwas sehr schönes ist, nichts das man fürchten muss.

Wehohweh – hört sich das alles komisch an. Ts ts ts.

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Dienstag, 1. März 2005
Wo ist hier?

Die Hausarbeit geht vorwärts. Langsam, dafür ziemlich sicher. Aber Nachtleben, nein danke, singen Togotronics, wenn es nach der SZ geht. Hellboy eben war ein Spaß und die Wohnung glänzt und blitzt – und ich erinnerte mich endlich an den zweiten großen Traum, nach dem Fliegen: die selbstbrennende Hand, was ich nur schlecht als recht, dafür zur Begeisterung und Verwunderung aller Umstehenden, mit Feuerzeugbenzin nachahmen kann.

Übrigens ein neues Ehrenmitglied in der Selbsthilfegruppe der geistigen Linkshänder: Hellboy.

Gerade noch entdeckt: PES... ui ui ui! Geile StopMotion Shorts.

Dinge, die ich heute Morgen in meinem Bauchnabel fand
Ein Einmachglas voller in sich, zu Fake-Möbiusbändern gedrehten Einmachgummis. Zweidimensionalität, vergiss es!

Der unverständige Roman
Sprich der Zeiten Unvernunft
… Eigentümlichkeit dieses langen Tages. Begann er vor irgendwann zwei Wochen, endete er heute noch nie. Der Wunderglaube, der ewigen Freiheitsangst zu entkommen, war …

Flotter Flirt
"Hey Kleine, das Leben ist ein Anmachspruch!" – "Watt?" – "Na, wenn Du es verstehst, ist es längst langweilig!"

Knoksop
Dirk: "Mir ist langweilig!"
Frank: "Mir nicht. Ich habe ein Hobby."
Dirk: "Seit wann hast Du ein Hobby?"
Frank: "Seitdem Du und Manuela Euch immer das gleiche Zeug an den Kopf werft."
Dirk: "Und wo ist da jetzt der Witz?"
Frank: "Es gibt keinen."

Der letzte Gedanke
Angenommen, das Universum beschlösse, im Zuge der weitverbreiteten Reformvorhaben, die Entropie zum 1. April abzuschalten (in zwei Stufen). Was passierte? Nähme ehedem gleichmäßig verteilte Materie plötzlich Formen an? Erhitzten sich plötzlich Teile des Universums? Spränge das Minus auf meinem Konto zu einem Plus um?

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Samstag, 26. Februar 2005
Zwischendurch

Jetzt ist da doch wieder wenig Zeit. Aber dann wenigstens ein Video (via keth):
Gay Boyfriend

Und dann der Plan - privat setz ich ihn schon um - eine vierte Klammernart zu etablieren. Nach der runden (), geschwungenen {} und eckigen [] Klammer jetzt noch die slashige, moderne - tataa - //

Ein /beispielhaftes/ Beispiel.

Das ist Zukunft! - auch ein sehr geiler Link von FM4.

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Donnerstag, 24. Februar 2005
Goldfischzucht ohne Goldfischglas

Aktuelles ungeschriebenes Lieblingslied: Liebe ist ein rauchender Colt von Herzgrube. Dann die Überlegung, wie das Netz in Zukunft (in einer Zukunft) wohl heißen wird. Dafür aus dem neuen Monochrom–äh-Buch der Hinweis auf die Fightclub ist die Fortsetzung des Calvin & Hobbes-Comics-Überlegung (überzeugt: metaphilm.com). Jaja!

Aber völlig wichtiger: Ist Sport jetzt kommunizierte körperliche Leistung oder gar Körperkultur? Vielleicht auch: gibt es eine andere Möglichkeit, z.B. pi vollständig in einem Zeichen/Konstrukt abzubilden und nicht wie das Zeichen pi (annährungsweise: n (hehe)) einfach nur synonymisch, placeholderisch? Und ist die dezimal nur annäherungsweise auf endlich vielen Blättern darstellbare Zahl pi auch nur eine Metapher auf den auch nur annäherungsweise auf einem Blatt, mit einem Lineal und sogar unendlich vielen Bleistiften zeichenbaren Kreis?

Bitte festhalten:
Außerdem bin ich das, was ich alles nicht bin.

Dinge, die ich heute Morgen in meinem Bauchnabel fand
Eine Klorolle mit der Liste der bislang unentdeckten Tierearten, auf der Rückseite: alle Tiere, die mit R anfangen. Es fehlt: Ringelnatter

Der unverständige Roman
Merksatz, setzen, 1
… wusste niemand. Fragen konnte er nicht. Konnte er noch nie. Wollte er auch nicht. Weil dort, wo er …

Flotter Flirt
"Hey Kleine, schonmal einen Dichter geküsst?" – "Nein." – "Kann nicht sein, doch schenk ich Dir jetzt rein' Wein ein, dann bist Du mein!" – "Nein."

Knoksop
Dirk: "Du hast einen Wunsch frei."
Manuela: "Stirb."
Dirk: "Du hast doch keinen Wunsch frei."
Manuela: "Dann stirb trotzdem!"

Der letzte Gedanke
Stehen Kater auf erotische Katzenwäsche? Kann man Körperteile erfinden? Lohnt sich ein Frischhaltesarg? Und morgen vielleicht die Geschichte von Günter Günter Pissbruder, die ich gerade auf der Festplatte entdeckte. Ein Vorgeschmack:
Auf dem Vesuv stehend kontrollierte er durch eine Spezialdüse ganz Europa aus der Hüfte heraus.

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Dienstag, 22. Februar 2005
Of lice and men

Schön:
The amazing hypnotist redux
Man: Do you two know each other?
Roche: We just met.
Man: Do you know you have a girlfriend?
Roche: What are you talking about?
Man: Do you two know that you are hypnotized!?!?

Pause (Roche and Camper stare at him blankly).

Man: You are going to think I’m crazy, but you have been hypnotized.
Camper: (patronizingly) Ohhh...ok. Thank you very much, sir.
Man: I know you think I’m crazy. You are hypnotized right now!
Camper: (with a smirk) Thank you very much for telling us.
Man: I’m not crazy!

(Man walks away.)

Mission Accomplished.

Schöne Aktionen auf Improv Everywhere.

Dann wieder aus Wien zurück. Diesmal nur übers Wochenende. Und schön war es, so schön. Zuhause gingen derweil die Hyazinthen auf und machen einen auf Frühling, wärend draußen der Schnee fällt. Soll er halt!

Außerdem hat Patrick Wolf ein neues Album veröffentlicht. Und das ist auch richtig gut. Toll.

Und gleich werde ich mich dafür bestrafen, am 13. März nicht in Berlin zu sein. The Arcade Fire spielen – und ich bin in Barcelona. Ich halt's nicht aus. SCHEISSE!!!

Dafür kommt am 22. Und 23. April eine Delegation der Verrückten von Monochrom nach Hamburg. Große Freude.

Dinge, die ich heute Morgen in meinem Bauchnabel fand
Ein Lexikon bislang unbenutzter Begriffe, zweiter Teil, fünzig Brummpumm

Der unverständige Roman (ab sofort mit Titel)
Minotaur der Liebe
"… er sich schon geraume Zeit der Einzigartigkeit des Momentes, den Spaten immer griffbereit. Seine Zuversicht hielt dem wenig entgege, obgleich …"

Flotter Flirt
"Hey Kleine, hast Du das auch gehört?" – "Dein brechendes Herz?" – "Nein, das Zischen der Chloroformflasche!"

Knoksop
Frank: "Hat das Blut an Deiner Lippe etwas mit Manuela zu tun, Dirk?"
Dirk: "Ist die Sonne hell, ist das All weit?"
Frank: "Hat das Blut an Deiner Faust etwas mit Dirk zu tun, Manuela?"
Manuela: "Jede Form meiner Aggression hat etwas mit Dirk zu tun, Frank. Jede."

Der letzte Gedanke
Was zählte bei der Beobachtung von Tieren als Anzeichen von Humor? Ist Humor nicht eine besondere Form der Lüge, der Gewalt und der Übertreibung. Ist Übertreibung nicht eine Form der Lüge? Wie könnte man gewalttätige Lüge von humoristischer Lüge und gewalttätige Gewalt von humoristischer Gewalt unterscheiden? Und machen Tiere Witze über Menschen?

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Mittwoch, 16. Februar 2005
Die Unwägbarkeit der Materie

The 100 Funniest Jokes of All Time.

Die Fragwürdigkeit der Wände
Die Freiheit der Häuser
Die Erhabenheit des Griffes

Erste Versuche der Buchtitelmaschine

Und ist ein Dietrich [edit: hahahaha, schrieb ich wirklich "Diedrich?", Witze from the unconscious] nicht die Abstraktion aller (Bart)Schlüssel?

Und gerade läuft "Gold" von "Klee" und ich hör's zum vielleicht vierten Mal. Und gerade fällt mir auf, was mich daran so nervt. Mal abgesehen von der Wird-schon-klappen-ist-grad-in-Mode-Frauengesangsstimme auf poppige elektro-gitarren, als hätte es nie den Glam gegeben, den anbiedernd ach-so-tollen Texten, Kopien von Wir sind Helden, wo die doch schon Kopien waren und jetzt hab ich den Faden verloren.

Dinge, die ich heute Morgen in meinem Bauchnabel fand
Einen Zettel mit Datum, Uhrzeit und einem unleserlich geschriebenen Ort. Dazu in Gelb: "Wichtig!!!"

Flotter Flirt
"Hey Kleine – ich bin Vegetarier!" – "Ja, und?" – "Na, an meiner Gemüsetheke herrscht für Frischfleisch absolutes Lauchverbot!"

Der unverständige Roman
… den Tisch ab. Sie saß noch immer da und zählte das Kleingeld. Ach, säße sie doch dort für immer, ach zählte sie doch für immer ihr Kleingeld. Das Messer …

Knoksop
Dirk: “Ist Manuela wieder besser drauf?“
Frank: “Sie verbiegt gerade Dein Besteck.“
Dirk: “Alles?“
Frank: “Ja. Auch die Tassen.“

Der letzte Gedanke
Entsteht beim Beamen ein zweites, zunächst identisches Bewusstsein zum Quellbewusstsein? Wird beim Beamen der Originalkörper "getötet"? Oder ist Beamen Fortpflanzung? Angenommen ich ringe gegen meinen Beam-Klon – wer wird gewinnen?

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Montag, 14. Februar 2005
Himmel

So, endlich eine Version zum Download.


Himmel - Die Eisenfüße

Schon viertel nach drei
Das Stadion erhellt
Für kein Geld der Welt
An einem anderen Ort
Und schon Regen bestellt

Siegbereit
doch auch in schlechter Zeit
Werd ich hier zu Dir stehn
Denn nirgendwo anders als hier
Können Wunder geschehn

Wo die Weser sich biegt,
Wurd noch jeder besiegt
Wo die Ostkurve singt
Von Titeln beschwingt
Ist, wo mein Herz liegt

Titel vergehn
Doch die Farben bestehn
Immer grün und weiß
Sind wir auch kühl
Unsern SVW lieben wir heiß

Und muss ich dann geh’n
Bleibt die Welt doch nicht steh’n
Und ich sag mir leis
Im Himmel ist der Himmel grün und weiß

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Sonntag, 13. Februar 2005
Protest fängt vor dem Gartenzaun an

Der Sieger des Protestsongcontest:
Rainer von Vielen - Sandbürger
Wirklich gelungen!

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