Knokblog
Dienstag, 29. März 2005
Im Gegensatz zu allem bin ich nichts.

Dieses schreckliche Reason macht mir meine Jugend kaputt. Man, macht das Spaß! Und dann floß Bier über meine Tastatur und die "b"-Taste gab ein "bv" aus, bis ich die nasse Tastatur vor den überhitzten Prozessor (offenes Gehäuse, damit mehr Luft und so) stellte und sie so trocken konnte – quasi an sich selbst.

Bis heute Morgen war ich in einem kleinen Dorf in der Nähe von Würzburg, das stolz auf seinen Isolationismus, Fremdenhass und abartige Frömmigkeit ist. In der Kirche tritt die, ich vermute, Jungfrau Maria mit dem Fuß den Sichelmond in den Boden, Heiden (darunter fallen alle Andersgläubige, auch Protestanten) dürfen nicht ins Dorf und ich will gar nicht wissen, was sie mit dem schwulen Barkeeper und dem Dönerladen-Inhaber angestellt haben. Erschreckendst waren jedoch die unglaublich vielen – und hier übertreibe ich nicht! – deformierten, unnatürlichen Köpfe der Leute. Inzucht, ick hör dir trappsen. Wirklich erschreckend.

Dinge, die ich heute Morgen in meinem Bauchnabel fand
Eine Tonbandaufzeichnung mit Tastaturgeklacker. Zwischendurch ein stiller Schrei.

Der unverständige Roman
Wellen der Wut
… nicht mehr. Er schloss den Wagen auf und dann kurz und dann los. Stolz erinnerte er sich an seine Promotion. Damals …

Flotter Flirt
"Hey Kleine, Du riechst wie meine Mutter." – "Hau ab!" – "Genau das sagte sie damals auch."

Knoksop
Manuela: "Wisst Ihr was?"
Frank: "Kommt jetzt wieder so eine Ladung Ideolatrie?"
Manuela: "Willst Du dich mit diesen Worten selbstvergöttern?"
Dirk: "Woher weiß die bloß den ganzen Kram?"
Manuela: "Wer Euch kennt, der kennt die Welt. Aber nicht das Glück."

Der letzte Gedanke
Ich habe mal ein wenig in mich gelauscht und mein inneres Ohr, meine innere Nase und meine inneren, äh, Berührungssensoren gesucht. Und gefunden. Wobei die innere Nase sehr, sehr schwach ausgeprägt ist und große Anstrengung benötigt (und viel abstrakter ist, als das innere Auge oder Ohr) und die inneren Berührungssensoren hingegen sehr gut funktionieren. Jetzt suche ich nach dem äußeren Gedanken. Aber können Gedanken ent-abstrahiert werden?

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Donnerstag, 24. März 2005
Im alten Brief gefunden

Vor vielen Jahren an Sarah geschrieben:
"Ja, ich bin ein innerer und äußerer Gott. Ja."

Und dann:
"Aber man sucht sich immer die Leute, die mit einem mehr oder weniger auf der selben Wellenlänge sind. Und ich bin nunmal auf ""Gespräche, Humor, Verständnis und
ein klein wenig grundlegende Intelligenz, so es das gibt"" eingestellt. Wie ein Radio praktisch. Und wenn dann jemand so wie Du kommt, dann spiele ich Musik. Sonst kommt nur nerviges Rauschen. Und das mag ich nicht und das mögt Ihr nicht.

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Im Durchschnitt woanders

Öhm, ja. Reason 3.0 ist da zum drüber schreiben und das Ding rockt ja ganz super. Moritz-Freund Tobias ist da und rockt gewaltig. Und die Spaghetti rocken auch gewaltig. Mich aus dem Häuschen und den Fugen. Hm. Ja, dann schreib ich vielleicht noch was über – ach ne, doch nicht.

Amüsement immernoch über "In the not too distant future, Saturday A.D" und generell eine gewisse Müdigkeit aber Dschungelgefühle dank Redmond O'Hanlons Reisebericht Redmonds Dschungelbuch. Sein Kongofieber war damals ja schon wunderbar.

Kontrastierend: gestern klingelten wir die Grillsaison ein. Und es funktionierte reibungslos. Deswegen – das Bier, der Vodka, die Hormone – heute diese Leere im Hirn. Nein, das Problem wäre ja nicht, wenn da Leere weere.
Pure Vernunft sollte niemals siegen dürfen wollen!

A href
Meine Namber: star.chew.out.end.mysteryrobot.com

Dinge, die ich heute Morgen in meinem Bauchnabel fand
Eigentümliche Gerüche aus der Zukunft

Flotter Flirt
"Hey Kleine, in meinem früheren Leben warst Du Rockstar." – "???" – "Und ich bin immernoch Dein Pulbikum!"

Der unverständige Roman
Ferien auf dem Schauernhof
… zu. Fröhlichkeit und Mut schrieb sie sich auf die Innenseite ihrer Augenlider. Seitdem litt sie dort unter Juckreiz. Mein eigenartiger …

Knoksop
Frank: "Wer will mit mir um die Wette zählen?"
Manuela: "Auf einer nach oben offenen Skala: 100 Prozent Abneigung!"
Dirk: "Du wechselst in den letzten Tagen oft Deine Hobbies, Frank."
Frank: "Ich nenne das Metahobbying."

Der letzte Gedanke
Alles wird nach einiger Zeit langweilig. Alles! Die einzigen Ausnahmen: Sterne, Mond und die eigene Hand. Die kann ich stundenlang anschaun – und seit 25 Jahren haben sie ihre Faszination behalten.
Da fällt mir auf: ist Faszination der Zustand, faszinierend zu sein oder fasziniert zu sein?

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Sonntag, 20. März 2005
http://www.ferryhalim.com/orisinal/

Ich glaube, mein Handy versucht mir unterbewusste Nachrichten zu schicken. Wann immer ich das nicht unbedingt unhäufig benutzte Wort "und" tippen will, macht es ein "Tod" daraus.

Dinge, die ich heute Morgen in meinem Bauchnabel fand
Die Baupläne für ein mittelgroßen, elegant eingerichtetes Wurstzimmer

Der unverständige Roman
Im Schatten der Sehnsucht
… geflogen. Sie überprüfte den Sitz des Gurtes und gürtete den Sitz ohne auch nur ein einziges Mal über diese dummen Wortspielereien zu lachen. Blöde Metatexte, kann …

Flotter Flirt
"Hey Kleine, was ist das Gegenteil von Gegenteil?" – "???" – "Ist auch egal – Hauptsache, Du bist im Bett so gut wie ich!"

Knoksop
Frank: "Wisst Ihr, was interessant ist? Der blaue Fliederfink ist …"
Dirk: "Hör auf!"
Frank: "Aber das ist ganz unglaublich, wie der seit Jahren im …"
Dirk: "Hör zu: hör auf, geb zu, dass Du aufgeben musst, halt's Maul fest zu, sonst muss mich jemand aufhalten. Verstanden: zu, auf, zu auf! Schnauze!"
Michaela: "Seid ihr beiden in Ordnung?"
Dirk: "Noch – ja! Gleich: nein! Zumindest einer von uns"

Der letzte Gedank
Bombt die Islamo-Nazis aus ihren Holzbunkern bevor sie noch mehr amerikanische Freiheitsfahnen verbrennen. Oder dann doch lieber im Bienen-Leder-Kostüm die Party stürmen und blumenförmige Haarreife an die Auserkorene(n) verteilen?

Ach ja - aus dem Heise-Forum:
Man soll die Gefahr von genmanipulierten schwarzen Löchern nicht herunterreden!

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Freitag, 18. März 2005
Rauchen ist cool.

Mal schaun, ob der Dean auch ohne Zigarette... (und ich hab währenddessen geraucht, hehe)*:



Der bleibt auch ohne Zigarette cool. Hm... wenn auch ein wenig debil. Debilcool. Hm... Wer war denn noch ein berühmter Raucher, eine berühmte Raucherin? Marlende D mit ihrer blauen Zigarette (har, wie lustig) könnte ich ent - hm, aber das sieht dann ja auch doof aus, so mit der Hand da vor ihrem Gesicht. Hm...

*ja mei ist das revolutionär, Felix...

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Donnerstag, 17. März 2005

Wenn sich Spam endgültig im Hirn verankert hat:

Gerade gelesen "Endlose Lust - nur ein Penis".

Preis!
Felix: Preis!

Ach ja, dank Roland die Erklärung warum a:
"We don't believe in Sleep" und b: erst nach einer Stressphase der Körper zusammenklappt.

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Dienstag, 15. März 2005
Der Minimax

Der Minimax
Der Minimax ist eine verzückend einfacher, schöner Wert. Er stellt nichts anderes dar als die höchste Spannweite der Altersdifferenz in Sachen Sex. Bei der zwar prinzipiellen Kraft und Eindrucksfähigkeit, die der Wert des Minimax ausdrücken kann, verrät er doch nie mehr, als man gerade noch so wollte. Zum Beispiel im Gegensatz zur schrecklichen "Wie viele Partner"-Frage. Der Minimax kann eindrucksvoll, doch nie verräterisch sein. Selbst ein kleiner Minimax verrät nicht sehr viel über die prinzipielle sexuelle Aktivität, da auch ein nur einmalig vollzogenener Sexakt bereits einen hohen Minimax zeigen kann. So wird der Minimax berechnet:

Man addiere die Jahre der größten Altersdifferenz nach oben mit der größten Altersdifferenz nach unten.

Das war's. Hier ein Rechenbeispiel:

Fritz hatte einmal ein Verhältnis mit einer 10 Jahre älteren Frau (Max: 10) und einmal eines mit einem 4 Jahre jüngeren Mann (Min: 4). Das ergibt einen Minimax von 14, was ein stattlicher Wert ist, nachdem Minimax Erfinder und (derzeitiger Rekordhalter) Glen aus Leicester einen Minimax von 22 vorweisen kann.

Und natürlich die Aufforderung, hier Minimaxe zu posten! Ich beginne mit meinem Minimax, der irgendwo zwischen 4 und 8 liegt, wahrscheinlich vier ist. Genau ist das nicht mehr ausrechenbar, feststellbar...

Und um mit Glens Worten zu schließen:
"Es soll Deine Aufgabe sein, jeden Morgen aufzuwachen, Dich deines Minimax zu erinnern und dich daran zu machen, ihn zu optimieren."

So, der Minimax ist jetzt auch in der Wikipedia: Minimax in der Wikipedia

Update: ja, das war ein kurzes Gastspiel in der Wikipedia. Eine Minute. Wow - Wikipedias Selbstreinigungskräfte sind Legion und Legendär und bewiesen. Und wer bewies es? Der Minimax. Unglaublich, dieser Minimax.

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Montag, 14. März 2005
Traenen

Heute spielten The Arcade Fire in Berlin und ich war nicht da. Ich weine, irgendwie!

Sonst gibt es die Ankuendigung auf den Minimax. Morgen mehr zum, aeh, tollen Wert.

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Samstag, 12. März 2005
Cotton Eye Joe

Wo soll ich nur anfangen, wenn ich nicht mal aufhoeren kann? Gestern noch acht Stunden zu spaet zum intensive course in Barcelona erschienen, weil in der Nacht zuvor, zu viel Nacht bei zu wenig Zeit und jetzt schon wieder im Youth Hostel. Ach, und nach Cotton Eye Joe kommt Beck, allgemein spielen die hier ja eh seltsame Musik. Und sagen so schoene Sachen wie Pflanzenknochen statt "Kern", zum Beispiel in der Olive. Ist das nicht toll.

Mein Spanisch wird immer besser, ich kenne jetzt schon zwei Worte/Woerter und ertappe mich regelmaessig dabei, wie ich den spanischen Mitstudenten beim Parlieren zuhoere und gar nicht erst auf den Gedanken komme, dass ich das gerade ja gar nicht verstehe.

Und als kleines Mitbringsel dieser schoene, weil aufreibende Gedanke: Sport ist gar nicht so gut, wie man immer denkt!
Es gibt einige Studien, die aus Panel-Untersuchungen heraus sagen, dass es bei der Untersuchungsgruppe nach einem Jahr (oder so) Sport zu keinen Veraenderungen (ich vermute: nur sozial) kam. Werte wie "Integration", "Soziale Faehigkeiten" und so weiter werden moeglicherweise nicht durch Sport gefoerdert. Und natuerlich ist der "olympische Geist" nur Marketingsache.

Oh, und jetzyt kommt "Spaceman" von Babylon Zoo, das ich ja auch schon ewig nicht mehr gehoert habe.

Dinge, die ich heute Morgen in meinem Bauchnabel fand
Ein eher fragwuerdiges Wurzelbrot ohne Kerne

Flotter Flirt
"Hey Kleine! Na, so allein?" - "Leider nicht mehr."

Der unverstaendige Roman
Semmelbrots letzte Reise
"... immernoch. Doch..."

Knoksop
Dirk: "Was machst Du eigentlich die ganze Zeit in deinem Zimmer?"
Frank: "Ich hab endlich ein Hobby gefunden, das zu mir passt."
Dirk: "Willst Du dir nicht lieber eine Frau oder einen Mann suchen, die/der zu dir passt?"
Frank: "Das will ich, seitdem ich hier das erste Mal eingezogen bin."
Manuela: "Haha, das will ich auch, seitdem Dirk sich das erste Mal ausgezogen hat."

Der letzte Gedanke
Ne, heute nicht!

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Mittwoch, 9. März 2005
The heart is just a muscle

So, endlich auf nach Barcelona. Wenig, viel zu wenig Schlaf wie immer, wilde Träume und das wiederholte Projekt "Weltverbesserung" mit Moritz in der Küche, die Überlegung, welche Klamotten ich für fünf Tage Spanien brauche, ob ich den Rucksack oder den rucksack mitnehme, Wertsachen ja eh nicht, aber vielleicht die Kamera, der mp3-Spieler? Dekadentes Leben, lebe hoch. Auch die großartigen, leider viel zu unbekannten The Knife. Ihr Heartbeats und vor allem Pass this on spielen ständig.

Nur schlimm: meine Idee der Popband mit Steeldrum nahmen sie mir weg. Schweine, diese Säue!

Dinge, die ich heute Morgen in meinem Bauchnabel gefunden habe
Doppelseitiges Klebeband mit eineinhalbfachem Zeilenabstand, ungebunden

Der unverständige Roman
Das Wüten im Wald
… spät? Bier geöffnet, Brot geschluckt, Haus verlassen. Jeden Tag aufs Neue das Alte. Nur…

Flotter Flirt
"Hey Kleine, ich hab heute Nacht geträumt von Dir." – "Schön für dich!" – "Das war jetzt aber nicht sonderlich schlagfertig." – "Lohnt sich nicht."

Knoksop
Dirk: "Frank ist seltsam in letzter Zeit. Aber psssst."
Manuela: "Wieso?"
Dirk: "Er belauscht und ständig."
Frank: "Stimmt doch gar nicht!"

Der letzte Gedanke
Kann Umweltschutz entweder nur zynisch oder aus naiv-romantischen Werten entstehen? Und ist Doping nicht sogar richtig moralisch angebracht im Sport. Schließlich betreiben wir Sport als "Opfer bringen", "Leistungs ist alles" usw. Demnach sind Dopingsünder keine Sünder – aber auch kein Teil dieser Gesellschaft, sondern Teil der Sport-Gesellschaft. Mit ihren eigenen Werten und Normen.

Titelgebend heute die ultrasuprigen Ultrasport! Und das supertolle Nothing can go wrong gibt's da auch. Man muss nur auf den Liedtitel klicken. Hier gerade eben. Vor ein paar Wörtern. Ihr wisst schon.

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