Knokblog
Samstag, 12. Februar 2005
Halbmensch

Schon viertel nach drei
Das Stadion erhellt
Für kein Geld der Welt
An einem anderen Ort
Und schon Regen bestellt

Endlich rollen Die Eisenfüße mit Himmel die Ostkurve auf. Nachts um halb drei war das kleine Wunderding endlich fertig, das ein Stadion zum Weinen, einen Verein an der Spitze halten wird.

Ansonsten ist die Gallerie schlafender Menschen auch manchmal sehr schön, zumindest aber eine gute Idee: While you were sleeping

Und dann hat Glen Meadmore vielleicht noch ein Label gefunden und spielt Anfang Juli in London. Wenn das mal nichts ist! Ich freue mich sehr.

Dinge, die ich heute Morgen in meinem Bauchnabel gefunden habe.
Ein Stück Nagel vom rechten Daumen – meines einarmig linken Nachbarn. Dreißig Fragezeichen schwirren über dem Bett

Flotter Flirt
“Hey Kleine, ich bin Pilot. Lust auf einen Flug?“ – “Verarschen kann ich mich selbst.“ –“ Wenn Du willst, zeig ich Dir aufm Klo auch meinen Pilotenschein. Hab ich extra verlängern lassen.“

Knoksop
Dirk: "Hast Du eigentlich auch die Tage?"
Manuela: "Warum fragst Du?"
Dirk: "Ich habe Notizen gemacht – Deine schlechte Laune wird einmal im Monat von einer kurzen Hochphase unterbrochen."
Frank: "Wow, gut beobachtet!"
Manuela: "Meine schlechte Laune ist die Summe der Sinuswelle meiner Aversionen gegen Euch – einmal im Monat löscht sich meine Abneigung gegen Euch beide zufällig ein wenig aus. Und jetzt lasst mich in Frieden, sonst fließt Blut. Eures!"

Der letzte Gedanke
Nach den komplizierten Knoksop-Gedanken bin ich zu keinem letzten Gedanken mehr fähig.

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Freitag, 11. Februar 2005
Liebeserklärung

Hab ich ganz vergessen: habt Ihr schon eure Liebeserklärung an das Romanzamt geschickt? Nächsten Montag ist Valentin und das auch das letzte Mal, dass ich in eigener Sache Werbung gemacht habe. Bis zum nächsten Mal, wo ich in eigener Sache Werbung mache. Aber das darf man doch, oder?

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Donnerstag, 10. Februar 2005
Wien Ziehn

Die Google-Suche von Nach Wien Ziehen verrät auf so vielen Ebenen etwas über das Thema. Man beachte allein die Überschriften "Wir ziehn das in die Länge", "Astrologie", dann taucht noch ganz oben eine "Gerlinde auf", "Wenn Wildtiere in die Städte ziehen", "Wien - Probleme nach dem Kauf", ...

Gestern hörte U. ein Gespräch mit, wo sich ein Hamburger, der seiner Geliebten nach Wien hinterherzog, darüber beschwert, dass er nicht nur wegen ihr dorthin ziehen hätte sollen. Wenige Stunden später stellt sich aber raus, dass der Hamburger ein Bayer ist und Wiener im Gegensatz zu Hamburgern hilfsbereit findet und auch sonst kommt alles durcheinander.

Äh, was wollte ich jetzt eigentlich mit diesem Eintrag aussagen? Und wollen Blogs überhaupt was aussagen? Und könnte das den (vermeintlichen?) Unterschied Blog/Journalismus ausmachen? Und muss da überhaupt ein Unterschied gezogen werden. Und auf was hab ich überhaupt Hunger?

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Mittwoch, 9. Februar 2005

Noch ist der ganze Officekram nicht re-installiert, noch kämpfe ich mit den Folgen einer leichtfertigen Laufwerksreihenfolgenveränderung (da geht ja plötzlich gar nix mehr!) und zu dann diese verfluchte Taskleiste, die einfach nicht verschwinden will und mir große Teile meines Bildschirms verdeckt.

Dafür habe ich eine neue Lieblingsseite. Fingers-Welt.de. Da geht mir das Bastlerherz auf. Früher, ja ganz früher, da war ich ja auch im Landkreis und drüber hinaus für meine Basteleien berühmt. Noch Jahre später erzählte man sich Geschichten von meinen Knallteufeln der Verdammnis (groß wie eine Kirsche, Rauch-Qualitäten eines Nebelwerfers und stinkend wie ne Horde Iltisgeier!), meinem selbstbrennenden Stinkpulver (ein Haufen in Bierdeckelgröße legt ein Areal von der Größe eines Parkplatzes plus Jugendclub eines Großdorfes am Bodensee lahm) und den dreistufigen Silvesterraketen mit Bombenlast.

Ein Jahr zuvor hat mir mein Vater sein Chemie-"Schulbuch" geschenkt. Dunkle, verschmorte Flecken erklärte er mit "Färbeversuchen". Die Lesezeichen bei Schießpulver, Knallquecksilber und Nitrozellulose mit Zufall. Alles flog aber auf, als mir Geschichten von ihm zugetragen wurden, die sowohl stolz machen, als auch erheblich ermunternd wirkten:

1. Einmal startete er eine selbstgebaute Rakete im Wohnzimmer -> brennende Gardinen
2. Die frisch geweiselte Küche fiel einem Brand- und Rauchanschlag zum Opfer
3. Die selbstgebaute Patronen-Bombe schoss einen Metallsplitter tief in seine Hand. Die Narbe ist heute noch da.

Es sind nicht die Gene. Es ist die Vision von Ruhm und Boom!

---
Edit:
Ich kann nicht mehr:
Wo allerdings "Elvis - die Wurst" geblieben ist, kann ich im Moment nicht genau sagen. Sie scheint den Kofferraum selbsttätig verlassen zu haben.
Und das ist alles so schlimm.
Oh, oh, oh mein Gott.

Zuerst sank nach 3 Monaten das Gemüse nach unten, dann nach weiteren 4 Wochen stieg das Ei nach oben. Noch einmal 4 Wochen später kehrte sich der Vorgang um. Dann passierte weitere 3 Monate nichts mehr, bis der Blumendraht, womit es befestigt war, durchrostete.
Es ging um am Autokühler befestigte Sülze.

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Alles gut, alles läuft. Man glaubt es kaum. Aber es ist Realität!

Und der Rechner ist auch in Ordnung!

Ha ha!

Superman is a dick hat einige Fragen bei mir aufgeworfen...

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Dienstag, 8. Februar 2005

Ich hab mich nicht getraut!

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Ich hab mich einfach nicht getraut!

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Heute, aber heute ist er dran.
Windows2000 auf XP, von P III-800 auf Athlon 1900+, von 512 MB Ram auf 1 GB, von Junge zu Mann!

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Montag, 7. Februar 2005

Oh je, Oh je, Oh je!
Ich setzte den Rechner neu auf. Mit neuem Betriebssystem. Und neuem Mainboard. Und neuem Prozessor. Und neuem Ram.
Oh je, Oh je, Oh je!
Wenn das mal gut geht...

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Sonntag, 6. Februar 2005

Parsing the State of the Union. Beispiel: Freedom (via)

Und gleich von noch (via) Why 1337 sucks

Dann 3000 Zeichen Mail an Gerlinde in fünf Minuten geschrieben, während ich für 1000 Zeichen Text gerade zwei Stunden brauch. Ja, geht's denn noch? Aber noch nicht mal Writer's Block sondern generelle Abgelenktheit. Und zwar sicherlich nicht zu knapp ob der Frage, ob ich nach zwei Jahren Hamburg schon wieder weg darf. Und dann diese verlockende Kanüle auf der Tastatur, die da nix zu suchen hat, mich aber an Silvester erinnert.

Wie gut, dass ich keinerlei selbstverletztende Tendenzen habe. Wobei natürlich der Frage nachzugehen wäre, inwieweit Alkohol und Zigaretten und son Kram selbstverletztendes Verhalten ist. Mal ganz abgesehen von selbsterniedrigenden Anmachen:

Flotter Flirt
"Hey Kleine, was haben das Dinosauriersterben und meine Anmachmethoden gemeinsam?" – "Sind beide ausgestorben?" – "1. Sterben kann nicht aussterben. Und 2.: beide sortierten aus. Und jetzt tschüss, Brachiosaurus!"

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Samstag, 5. Februar 2005
Götter

Gerade beim Dat-Durchhören eines alten Interviews doch noch was entdeckt:

Ich so, pseudosuperkritisch:
"Ihr wollt also im Prinzip alle Götter sein?"

Er so völlig ernst:
"Naja, das ist vielleicht ein bisschen hoch gezielt für eine kleine Firma, wie uns. Das ist sicherlich auch nur das Langzeitziel"

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Freitag, 4. Februar 2005
Aggregatzustand

Und dann die Überlegung, dass Liebe den Verstand direkt und ohne Umschweife von einem Aggregatzustand in den übernächsten über... - ich fange lieber so an:

Der Verstand hat drei Aggregatzustände:
Gefestigt - Dünnflüssig - Verflüchtigt

Und höre dann auch schon wieder auf.

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