Knokblog
Dienstag, 14. Dezember 2004
SATC

tarion: soll ich dir verraten, wie sie ausgeht?

A.: nein

tarion: ok, ich tus aber trotzdem!

A.: aber so wie ich es will

tarion: die eine, blonde, heiratet den Schuhindustriellen

A.: nein

A.: wer bitte ist ein schuhindustrieller?

tarion: die andere, dunkelhaarige, ist plötzlich schwanger

A.: hör auf

tarion: und und die eine stellt sich als lesbisch raus

A.: felix

tarion: und schnappt sich die vierte

A.: hahaha

tarion: zusammen wandern sie nach Jamaika aus

A.: du sollst nix sagen

A.: mr big ist ein schuhind.?

tarion: und gründen dort einen lesbischen Schuhherstellungskomplex

tarion: wer bitte ist Mr. Big?

A.: um den geht es doch die ganze zeit

A.: carrie und mr big

tarion: der wird von den Amerikanern (der Komplex) angegriffen, bis Fidel mit der einen, schwangeren ins Bett geht und einen neuen Che2 zu zeugen glaubt

A.: jaja

tarion: der macht dann alle anderen Schuhhändler in einem gnadenlosen Rachefeldzug platt und damit die vier Frauen zu Multimilliardärinnen

tarion: sag mal, meinst Du, ich hab Ahnung von SASC?

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Samstag, 11. Dezember 2004
Glitzertotenkopf

Will auch so einen haben! Dank an Pepperweb.

Jetzt nur noch den Job fertigbekommen und den Rest auch.

Und: Oh nein! Jetzt hab ich den schlechte Sexstories-Schreiben-Wettbewerb von Lyssa vergessen. Hatte doch schon eine so gute Idee. Nun gut - dann wird das halt demnächst meine eigene Kategorie. Knokcock oder so. Har!

Dinge, die ich heute Morgen in meinem Bauchnabel fand
Meinen flaschenförmigen Freund

Knopftrok - Tropfen im Tropf
Den letzten Tropfen Bier am nächsten Morgen

Knoksop
Frank: "Ich mag Euch langsam beide nicht mehr!"
Manuela: "Erzähl mir was neues."
Frank: "Ich mochte EUch mal beide."
Manuela: "Erzähl mir lieber nichts neues."

Der letzte Gedanke
Nein, das geht heute wirklich nicht!

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Mittwoch, 8. Dezember 2004
Roll & Roll

Das nächste Mal, wenn Uri Geller seine Show ausstrahlen lässt, habe ich einen Plan.

Rollt sich die Pizza auf dem Fernseher zu einer Calzone?

Und dann: vor Magie oder vor Lachen?

Mal sehen... oder auch nicht. Dummes Fernsehen!

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Ich esse die Oliven in hohem Tempo und lege die Steine auf die 1kg-Schachtel. Jan schaut meinem Treiben zu. Als ich "Hm, lecker" sage, greift er sich gierig einen der Steine und nimmt ihn in den Mund. Ich schaue ihn verwundert an, breche dann in Lachen aus. Er versteht - das sind Olivenkerne. Und die kann man nicht essen. Er ist angewidert!
Kulinarischer Totalversager!

Und dann die Verabredung, nicht mehr an die Zukunft zu denken.

Und dann die Erinnerung an die eiserne Regel, wenn Entscheidungen getroffen werden müssen: Niemals mittelfristig denken. Nur aktuelle Gedanken sind erlaubt - und Visionen.

Jaja.

Nachdem die Titanic es ignoriert, hier Moritz und meine Autobahn-Vision – der vertikale Autobahnbau als geschichtlich bewiesener Problemlöser.



Alte Idee – Neuer Dreh


Morgen HNO-Arzttermin für Mandel-OP. Ich plane bereits jetzt eine Top3-Liste der Dinge zu machen, die ich mir in den Infusionsbeutel spritzen will. Deshalb interim die neue Rubrik

Knopftrok – Tropfen im Tropf
Die Tränen einer altersschwachen Ziege

Dinge, die ich heute Morgen in meinem Bauchnabel fand
Eine DIN-Norm für Verschätzungen. Z.B.: zu viel Salz, zu wenig Seife, zu wenig Bier

Knoksop
Dirk: "Ich bring Euch alle um!"
Frank: "Leg die Waffe hin!"
Dirk: "Manuela soll sich endlich mal für mich hinlegen!"
Manuela: "Nur über Deine Leiche!"

Der letzte Gedanke
Ist ein Mensch ohne Erinnerungsvermögen überhaupt noch ein denkendes Wesen? Und wäre nicht eine Folter denkbar, in der einem Menschen durch ständigen Gedächtnisverlust der Eindruck vermittelt würde, er führe eine unendlich langweilige Arbeit für - sagen wir - 10.000 Jahre aus?

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Montag, 6. Dezember 2004
Beten oder Blasen?

Und es steht da und ich kann es lesen und ich weiß nicht, was es heißt.

Dafür die Frage, nachdem Jan und ich im Partybad Blödsinn gemacht haben, von einem Partygast: "Jetzt klär mich über die Gerüchte auf! Habt ihr jetzt eigentlich gebeten oder geblasen aufm Klo?"

Veränderung ist im Gange und gestern schoss ich die Glühbirne im Flur unter weitem Splitterregen aus. Faulheit, sagen die einen. Show, die anderen. Ich verweise auf den Unsinn.

Dinge, die ich heute Morgen in meinem Bauchnabel fand
Eine Anweisung, die Wörter "nun", "wirklich" und "gerne" aus ethischen Gründen nicht mehr zu verwenden

Der unverständige Roman
… The En …

Knoksop
Manuela: "Endlich allein."
Dirk: "Von wegen!"
Manuela: "Warte ab."
Dirk: "Gewalt ist keine Lösung."
Manuela: "Du bist dann ja auch längst kein Problem mehr!"

Der letzte Gedanke
Eine Diskussion, gestern. Ich sage: Alles im Leben macht Sinn, hat einen Sinn. Denn das, was man jetzt ist, ist man wegen allem, was in der Vergangenheit passierte. Oder: alles, was mir jetzt passiert, hat den Sinn, mich zu dem in der Zukunft zu machen, der ich dann sein werde.

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Samstag, 4. Dezember 2004
Das alte Problem mit neuen Gesichtern

Zitat aus Mian Mians Deine Nacht Mein Tag:
Das Leben wird mir verzeihen, dass ich die Nächte verschwendet habe, Flammen brauchen Sauerstoff.

So und nicht anders!

Dinge, die ich heute Morgen in meinem Bauchnabel fand
Eine handvoll Rosenstaub-staub-staub

Der unverständige Roman
"… sprach sich, öffnete Türen und vergrub Gesichter in ihr wie ein Gebrauchsgegenstand. Die Welt, ein Punkt ohne …"

Knoksop
Dirk: "Bier oder Wein?"
Frank: "Ich nehm Bier."
Manuela: "Ich könnt Wein"
Frank: "Ha."
Dirk: "Ha."

Der letzte Gedanke
Ich verwende gerne Wortneuschöpfungen um Dinge so auszudrücken, wie ich sie empfinde. Jetzt könnte man dagegenhalten, dass ich die Kommunikation mit anderen, die dieses neue Wort erstmal interpretieren müssen, unnötig erschwere. Ist aber die Schönheit des Neuen nicht mehr wert als die Einfachheit des Bekannten?

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Mittwoch, 1. Dezember 2004
Nichts kann egal genug sein!

Ich war in Düsseldorf, deswegen so lange kein Update. Das aber hat ein Ende. Auch die Arbeit, weil die Zeit ja auch endlich ist und ich deswegen sie sinnvoller in Tat verwandeln will – zum Beispiel in mehr Artikel über interessante Dinge, die mich interessieren und weiterbringen. Und darum geht es doch irgendwie: weiterkommen, expandieren – unsterblich werden. Man könnte ja denken, dass man nur Kunst macht, um unsterblich zu werden – also Kunst die Angst vor dem Tod ist.

Und nachdem ich letztens die arg müden Magnetic Fields nicht zum Kneipengang überreden konnte, waren wir gestern von den Hidden Cameras auf die Afterparty eingeladen, auf der auch Interpol mitmachten. Aber leider waren diesmal unsere Müdigkeit und der Alkohol stärker. Nun…

Dinge, die ich heute Morgen in meinem Bauchnabel fand
Eine bittere Medizin gegen Schließmuskelkater

Dinge, die ich nie wieder in meinem Bauchnabel finden will
Solche dummen Wortspiele. Kommt nicht wieder vor!

Der unverständige Roman
"… konnte er der Einsamkeit nur gekonnt, nicht intuitiv entkommen, indem er einen Kamm ins Telefonbuch klemmte und sich die Zahlen laut vortragen lies …"

Knoksop
Dirk: "Man, wo warst du? Ich warte schon seit fünf Minuten auf dich!"
Frank: "Dirk? Alles klar?"
Dirk: "Nein!"
Manuela: "Ok, dann ist ja alles gut!"

Der letzte Gedanke
Ist die geistige Linkshänderschaft nun eine Strömung innerhalb der Leftness oder integraler Bestandteil derselbigen? Und dann die Moralfrage: wenn die Moral so etwas wie der Durchschnitt der Individualwerte (dieses Wort verwende ich auch nie wieder!) ist, so ist doch die (Gesellschafts)Moral immer etwas anderes als all die Individualmoral der Leute in der Gesellschaft!

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Mittwoch, 24. November 2004
Leben ist genug Lebensinhalt

Na ja, zumindest die Mitfahrgelegenheit nach Düsseldorf ist sicher. Jetzt frag ich mich nur, warum ich gerade den einfachen, kleinen, harmlosen Artikel nicht aus den Fingern bekomme. Es ist keine Schreibblockade, es ist einfach nur so ganz eindeutig Müll, der mir da … passiert. Die Konzentration lässt allgemein sehr zu wünschen übrig, die letzten Tage.
Dann halt was ganz was anderes – vorbereites…


Felix, mein Herr, erhöre mich.
Ich will meine Augen öffnen und Dich erkennen.
Ich will meine Ohren Dir zuwenden und Dich erhören.
Ich will meine Nase in den Wind heben und Dich erriechen.
Ich will meine Hände nach Dir strecken und Dich erfühlen.
Ich will meine Gedanken nach Dir richten - und nach Dir leben!
Oh Felix, Herr, erhöre mich!

Oh Felix, Herr, offenbare Dich!
Ich will meine Füße mit dem Wasser benetzen, das Du in die Welt gespuckt hast.
Ich will meine Haare in der Luft schwenken, die Du in die Welt geatmet hast.
Ich will meinen Körper auf dem Humus bewegen, den Du von Dir in die Welt geschabt hast.
Ich will meine Haut im Licht wärmen, das Deine Augen in die Welt gestrahlt haben.
Ich will im Äther schwimmen, den Du in die Welt hast fließen lassen.
Oh Felix, Herr, offenbare Dich!

Oh Felix, Herr, erbarme Dich!
Ich will meine Schuld vor Dir bekennen, auf dass Du über sie richten wirst.
Ich will meine Wünsche vor Dir bekennen, auf dass Du dich ihrer annimmst.
Ich will mein Handeln vor Dir erklären, auf dass Du Nachsicht zeigst.
Ich will meine Triebe vor Dir erkennen, auf dass Du sie mir nimmst.
Ich will meine Trauer vor Dir offenbaren, auf dass Du sie mir erleichterst.
Oh Felix, Herr, erbarme Dich!

Dinge, die ich heute Morgen in meinem Bauchnabel fand
Notenblätter voller Noten, in die man nur noch die Linien eintragen muss – horizontal, vertikal, diagonal

Der unverständige Roman
… nichts mehr. Vielleicht war er wieder genau diese zwei Minuten zu spät, die ihn vom Glück trennten, wie ihn sein Leben vom Tod trennte. Er stellte die Uhr etwas vor und …

Knoksop
Manuela: "Ich habe das Gefühl, dass unsere Situation etwas verfahren ist."
Frank: "Ich finde auch, dass wir in letzter Zeit zu hart miteinander umgehen."
Dirk: "Dann lasst uns gemeinsam Liebe machen!"
Manuela: "Nein."

Der letzte Gedanke
Ich schlage eine Unterscheidung der belebten Welt vor in Roboter, Lebewesen und heilige Lebewesen. Roboter darf man Essen, Lebewesen nicht – aber benutzen, heilige Lebewesen sind unantastbar.

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Dienstag, 23. November 2004
Warnung!

Das hier ist einfach zu schön, um es nicht sofort zu posten. Warnhinweise, dass Bücher so absurde Dinge wie Evolution, Heliozentrismus oder gar Kontinentaldrift behandeln. Ist eine Aktion gegen Leute, die solche Sticker gerne auf wissenschaftlichen Büchern haben - weil es tatsächlich Leute gibt, die solche Sticker gerne auf wissenschaftlichen Büchern hätten...

This book promotes the theory of continental drift, the gradual movement of the land masses. Because nobody observed this process, this material should be approached with an open mind, studied carefully, and critically considered.

Schön!

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Symbole zerstören, ist frei zu werden

Die neuste Platte der Aeronauten ist da! Und morgen der MP3-Player! Und das letzte Honorar! Jetzt nur nicht übermütig werden.

Ich lese gerade I flew for the Führer von Heinz Knoke, der so aussieht wie ich, den aber meine Familie nicht kennt, obwohl sie alles über die Familie weiß (die Familie über die Familie? Äh, ja!). Wird er verheimlicht? Man weiß es nicht… Jedenfalls schreibt er im Tagebuchstil über seine Zeit als Kampfflieger im Zweiten Weltkrieg. Und ich bin erst im Jahr 1943 – und er schreibt euphorisch über seine Liebe zum "großartigen Vaterland Deutschland". Und ich bin wirklich gespannt, gespannt, gespannt, ob er dieser Liebe abdankt im Verlauf des Buches. Und dann hin und wieder dieser komische, nicht zu dechiffrierende Pathos, wenn es um den Kampffliegerkampfgeist geht. Er schießt einen Briten ab, sieht die Hurricane abstürzen, ruft dem Feind zu, er solle sich doch endlich aus dem taumelnden Wrack befreien. Abends dann in der Offiziersmesse dann trinkt er einen mit seinen Kameraden auf den ersten Abschuss – und plötzlich kommt der abgeschossene Brite rein und trinkt mit Heinz Knoke einen Brandy auf dessen und also auf den eigenen Abschuss. Und lacht, als Heinz erklärt, dass sie auf ihn, den Abschuss, angestoßen hätten.

Soll das eine "Entschuldigung" sein oder ist es einfach die Wahrheit oder Wahrheit und Entschuldigung oder einfach nur schreiberische Unfähigkeit, das klar zu machen? Ich bin auf die letzten Seiten gespannt!

Dinge, die ich heute Morgen in meinem Bauchnabel fand
Das kleine Lexikon der Unvernunft – Kapitel A, F, L nur bedingt und ungern leserlich

Der unverständige Roman
… er über ihren Körper, wie Finger auf den Tasten einer alten Schreibmaschine. Und er schrieb ihr die Worte in den Mund, mit dem sie um seien Liebe heischte, wie er nach den Worten heischte. Sehnsucht, süßer …

Knoksop
Dirk: "War das Deine Freundin?"
Frank: "Vielleicht morgen."
Dirk: "War das morgen Deine Freundin?"
Frank: "Vielleicht schon heute."

Der letzte Gedanke
Warum können einzelne Buchstaben nur so selten eine Bedeutung tragen, warum sind sie praktisch nie Symbol? Wie Worte zum Symbol werden, ist klar. Aber warum findet das keinen Widerhall in den Bestandteilen? Und: ist das Wort die Funktion des Buchstaben und der Satz, die Grammatik die Funktion der Worte? Was ist die Funktion, die aus Buchstaben Texte macht?

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